18. Februar 2019: Gründungsempfang des
Bundesverbandes
Verkehrssicherheitstechnik

Am 18. Februar 2019 fand in den Räumlichkeiten der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin unter Schirmherrschaft von Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost der Gründungsempfang des Bundesverbandes Verkehrssicherheitstechnik (BVST) statt.

Dieser Ort wurde nicht zuletzt deswegen gewählt, um deutlich zu machen, dass der neu gegründete Bundesverband einen Anspruch auf bundesweite Bedeutung erhebt und zudem hinsichtlich der technischen Unterstützung der Verkehrssicherheit auch bei Parlamentariern Gehör finden möchte.

Der BVST Vorstandsvorsitzende Benno Schrief beschrieb im Rahmen dieser Veranstaltung die Ziele des Bundesverbandes wie folgt: „Es sollen die Repräsentanten und Entscheider aus Gesellschaft, Politik, Kommunen, Polizei sowie Prüf- und Zertifizierungstellen mit den Herstellern von Verkehrssicherheitstechnik zusammengeführt werden, um u. a. in Fachgesprächen und durch Fachausschüsse Anwendungsfelder der Verkehrssicherheitstechnik weiterzuentwickeln; dazu gehört auch die themenbezogene Kommunikation mit den Medien.“

Der DPolG Bundesvorsitzender Rainer Wendt führte in seinem Statement aus Anlass des Gründungsempfangs aus: „Innere Sicherheit braucht drei Dinge: Ausreichendes, motiviertes und qualifiziertes Personal, gute Gesetze und moderne Technik. Sowohl Verkehrsbeeinflussungsanlagen und Dialog-Displays als auch Geschwindigkeitsmessanlagen an einzelnen Punkten bzw. als Abschnittskontrolle und Rotlichtüberwachung können sowohl den Verkehrsfluss optimieren, als auch das Unfallrisiko und Emissionen senken. Generell sinkende Zahlen bei den Unfalltoten zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – die Verkehrssicherheitstechnik leistet dabei segensreiche Unterstützung. Ich begrüße ausdrücklich, dass die Unternehmen ihre Interessen in einem Verband bündeln.“ Schon in der Gründungsphase hat sich die Deutsche Polizeigewerkschaft entschieden, ideelles BVST-Mitglied zu werden.

Zum Hintergrund:

Am 15. Januar 2018 wurde der Bundesverband in Wiesbaden gegründet. Sieben Gründungsmitglieder, darunter Vertreter der eso GmbH, JENOPTIK Robot GmbH und VITRONIC Dr.-Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH, unterschrieben die Satzung des Verbandes. Das Vereinsregistergericht Berlin-Charlottenburg erteilte am 5. Juli 2018 den Status „eingetragener Verein mit Sitz in Berlin“. Die gesamte Gründungsphase und die weiteren Aktivitäten des Verbandes, dem inzwischen zwölf Mitglieder angehören, wurden durch Vorstandssitzungen begleitet.

Darüber hinaus konnte der Fachausschuss Mess- und Eichwesen gegründet werden, dem alle ordentlichen und außerordentlichen BVST-Mitglieder angehören. Der Fachausschuss will die Kommunikation mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und den weiteren Ansprechpartnern für das Mess- und Eichwesen fördern. Darüber hinaus findet durch den Bundesverband eine permanente Medienauswertung statt - diverse Berichte, Artikel, Aufsätze und Informationen konnten jeweils allen BVST-Mitgliedern zugänglich gemacht werden. Mit einzelnen Medienvertretern wurden Artikel vereinbart bzw. abgestimmt, so z. B. mit dem Behörden Spiegel zum Thema „Vision Zero“ und mit dem Kirschbaum Verlag zum Thema „Dieseldurchfahrverbote“.

Der Bundesverband Verkehrssicherheitstechnik arbeitet nun – der Satzung folgend – permanent an den Zielen:

  • Aufklärung über und Ermöglichung von technikbasierter Gefahrenminimierung im Straßenverkehr
  • Leisten eines Beitrages zur nachhaltigen Reduzierung schädlicher Emissionen
  • Förderung nachhaltiger Versachlichung in der Berichterstattung zu Themen der Verkehrsanalyse, -steuerung und -überwachung
  • Begleitung der Kommunikation der Hersteller von Verkehrssicherheitstechnik mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
  • Neutrale Gesprächsinstanz gegenüber Politik, Behörden, Verbänden und Öffentlichkeit sowie Schnittstelle zwischen Industrie, Wissenschaft und Behörden hinsichtlich technischer Innovationen.

Weitere Informationen zu den Zielen des BVST

Bilder vom Gründungsempfang

Alle Fotografien stammen von Friedhelm Windmüller.